Bestellen kannst du unter: prost@sihlpferd.ch
Es hat, was wir noch nicht selber getrunken haben und was der Vorrat hergibt.
Lochergut
Anarchy IPA, 7%Vol.
Unser Signature Beer. Das sommerhonigbraune Bier ist für ein IPA eher dunkel gebraut. Ausbalancierte Hopfen- und Malzaromen nach Grapefruit, Heu und hellem Karamell geben sich die Hand. Im Gaumen zeigt sich zuerst eine leichte Süsse, die dann im Abgang einer lange anhaltenden kräftigen Hopfenbittere weicht. Unser Lieblingsbier!
Rennbahn
Tailwind NEIPA, 6%Vol.
Die Kalthopfung sorgt beim Tailwind NEIPA für zwei Dinge: Zum einen für eine leichte Trübung, zum anderen für einen Strauss von Aromen: tropisch-frische Orangen- und Grapefruitaromen vermischen sich mit dem etwas herberen Geschmack nach Sommerheu. Wir finden, die leichte Trübung nimmt der orangen Farbe kaum etwas von ihrer Intensität. Das Tailwind NEIPA gehört trotz seiner über 6 Volumen-Prozent zu den erfrischenden, prickelnden Bieren. Diese elegante Trockenheit und die sanfte Hopfenbittere ergeben ein wunderbare Geschmacksnote.
Die offene Rennbahn ist ein beliebter Aufenthaltsort des Braukollektivs. Auf den Zuschauerrängen natürlich, nicht im Oval. Und dort am liebsten auf der Gegentribüne – mit viel Platz, guter Sicht, aber einem längeren Weg zur Nachschub-Station. So unscheinbar die Rennbahn von aussen ist, so dauerhaft ist sie: bereits seit über 100 Jahren flitzen hier Gümmeler ums Oval. Wir wünschen Tailwinds!
Hagenholz
Hey! Porter, 6%Vol.
Die Aromen im Hagenholz gehen von dunkler Schokolade über Melasse hin zu Kaffee, einige riechen eine Spur Pflaume. Vom Geschmack her dominieren die Süsse und die bittere Note. Die Bitterkeit bleibt gerade lang genug im Gaumen, um die Zeit bis zum nächsten Schluck zu überbrücken.
Das Hey! Porter ist eine Ode an die Mitarbeiter*innen von Entsorgung und Recycling der Stadt Zürich. Tag für Tag setzen sie Muskelkraft und Köpfchen ein, um unsere Abfallberge zu entfernen und rezyklieren und lassen die Stadt in neuem Glanz erstrahlen. Das Hagenholz ist eines ihrer Hauptquartiere. Es wandelt rund drei Viertel der Energie, die im Zürcher Abfall steckt, in Wärme und Strom um. Grund genug also das Hagenholz und seine modernen Porter mit diesem Bier zu feiern. Die Röstaromen im Hey! Porter sollen an den unermüdlich rauchenden Schlot des Hagenholz erinnern, der Tag und Nacht für uns arbeitet.
Ein Prost an die Entsorger*innen und Recycler*innen da draussen!
Provisorium
American Pale Ale, 5.7%Vol.
Unser erfrischendes Provisorium Pale Ale präsentiert sich in einem strahlenden Goldton bis hellen Bernsteinfarbe. Im Duft entfaltet sich ein harmonisches Zusammenspiel aus prägnanten Hopfenaromen von Zitrusfrüchten, Piniennadeln und tropischen Früchten, unterstützt von einer subtilen Malzbasis. Die Kombination aus Wiener und Pale Ale Malz verleiht dem Bier eine ausgewogene Grundlage, während die Centennial- und Cascade-Hopfen für charakteristische amerikanische Hopfennoten sorgen. Der Geschmack überzeugt durch eine perfekte Balance zwischen fruchtiger Hopfenintensität und unterstützender Malzsüsse. Die moderate Bittere führt zu einem erfrischend trockenen Abgang, der zum nächsten Schluck einlädt. Trotz seiner 5.7 % Alkohol ist das Provisorium Pale Ale wunderbar süffig.
Das Provisorium ist seit Sommer 2024 die Heimat der Brauerei, ein inspirierender Ort – hier tüfteln, brauen und feiern wir.
Hottingen
Red ale, 6.1%Vol.
Das Hottinger Red Ale ist so rot geraten, wie der Name verspricht. Dazu zeigt es einen dezenten feinen, cremefarbenen Schaum. Verschiedene Aromen, die an Kaffee, Melasse oder auch Schokolade erinnern künden einen gehaltvollen Körper an. Die Kohlensäure hält sich im Hintergrund und gibt so dem süssen Antrunk den nötigen Raum. Die Süsse bleibt, eine leichte Bittere beginnt sich dann zu entfalten und sorgt für eine ordentliche Nachhaltigkeit.
In Hottingen wohnte ein Teil der Braucrew. Hier wurde an Rezepten getüftelt, Geschmackssinne wurden geschärft und die gebrauten Red Ales direkt wieder getrunken.
Lindenplatz
English special bitter, 5.7%Vol.
Unser English Special Bitter überzeugt mit seiner harmonischen Balance aus malziger Tiefe und sanfter, erdiger Hopfenbittere. Bernsteinfarben im Glas, entfaltet es Aromen von Karamell, geröstetem Brot und einer dezenten Fruchtnote, die an Orangenschale und reife Beeren erinnert. Angenehm trocken im Abgang, lädt es zum nächsten Schluck ein.
Der Lindenplatz ist die Heimat des Zürich Bier Festival, ein Event, der immer fett in der Agenda der Sihlpferde steht.
Industriequartier
Smokey Ale, 6%Vol.
Goldene Farbe, feine Rauchnoten in der Nase und ein vollmundiger Geschmack – so lässt sich unser Smokey Ale beschreiben. Inspiriert von alten Brautechniken, haben wir 30 % Rauchmalz verwendet, um die rauchigen Aromen harmonisch einzufangen. Dank des kombinierten Maischverfahrens aus Infusion und Dekoktion erhält das Bier eine intensive Farbe, einen runden Körper und eine schöne Restsüsse. Perfekt als Begleitung zu herzhaften Speisen – warum nicht zu geräuchertem Fleisch?
Rauchige Tradition neu interpretiert, das hat uns an das Industriequartier und seine Entwicklung erinnert.
Toni
Mango Milk NEIPA, 6.5%Vol.
Fruchtig, saftig, unwiderstehlich – unser Mango Milk NEIPA bringt echtes Tropen-Feeling ins Glas. Gebraut mit echter Mango und Laktose, vereint es die üppige Fruchtigkeit reifer Mangos mit einer milden Bittere eines klassischen New England IPAs. Goldgelb und naturtrüb leuchtet es im Glas. Ein Bier wie ein Kurzurlaub in der Sonne – fruchtig, frisch und einfach zum Geniessen.
Im Toni Areal war der einst grösste europäische Milchverarbeitungsbetrieb, die Toni-Molkerei, einquartiert. Wo sonst würde ein Milk Neipa hinpassen?
Palmenhaus
Weizen, 5.5%Vol.
Frisch, fruchtig, vollmundig – naturtrüb und goldgelb strahlt es im Glas, gekrönt von einer cremigen Schaumkrone. In der Nase entfalten sich feine Aromen von Banane, Nelke und einem Hauch Zitrus, während der erste Schluck mit einer weichen Textur und einer sanften Malzsüsse begeistert. Die perfekte Begleitung für sonnige Tage und gesellige Runden!
Mitten im Stadtzentrum von Zürich liegt der Alte Botanische Garten. Er wurde 1837 angelegt und besticht heute durch seine Sammlung an exotischen und alten Bäumen. Das oktogonale Palmenhaus wurde 1851 aus Holz und Glas erstellt und 1877 durch ein solches aus Gusseisen ersetzt. Heute wird es vorwiegend für Konzerte, Theater oder Ausstellungen benutzt. Ist man da, kommt das Gefühl von Sommer und schönen Palmenstränden auf, genau wie beim Trinken unseres Weizens.